08 Aug Komplexitätsreduktion
durch Visual Storytelling

Wir leben in einer laufend komplexeren Welt. Das widerspiegelt sich auch in der Kommunikation. Themen, Produkte und Prozesse sind zunehmend schwieriger zu verstehen. Gleichzeitig ist die Bereitschaft Zeit und Aufmerksamkeit in ein Thema zu investieren konstant sinkend. Mit Visual Storytelling lässt sich diesem Trend entgegenwirken.

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Warum visuell?

Das menschliche Gehirn ist darauf optimiert visuelle Inputs schnell und effizient zu verarbeiten. Ebenso zeigen diverse Studien, dass sich die Mehrheit der Menschen visuell vermittelte Informationen besser und nachhaltiger einprägen können als reinen Text. Auch Emotionen lassen sich visuell besser transportieren, wenn zur reinen Aussage «Meta-Informationen» wie Mimik, Gestik und visuelle Referenzen hinzukommen.

Diese Voraussetzungen führen dazu, dass – gerade in Zeiten des «Content Shocks» – Inhalte ohne flankierende, multimediale Elemente wie Fotos, Infografiken, Audio und Video zunehmend weniger Beachtung finden. Wer seiner Zielgruppe keinen schnellen und einfachen Einstieg ins Thema bietet, hat schon halb verloren noch bevor sich die Chance bietet durch relevante Botschaften zu überzeugen.

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«If you can’t explain it simply, you don’t understand it well enough.»
– Albert Einstein

Aber natürlich ist es nicht damit getan, jedem Artikel ein mehr oder weniger passendes Stock-Image hinzuzufügen. Die eigentliche Kunst der Visualisierung liegt in der gekonnten Reduktion auf das Wesentliche. Nur wer es versteht auch komplizierte Sachverhalte treffend auf den Punkt zu bringen, kann auch überzeugende visuelle Umsetzungen erstellen.

Warum Storytelling?

Storytelling ist kein neues Phänomen. Die ersten Geschichten gehen mehr als 6000 Jahre zurück und seit über 400 Jahren gibt es Geschichten in Form von Büchern. Der Neurologe Werner T. Fuchs argumentiert in «Warum unser Gehirn Geschichten liebt», dass das menschliche Gehirn nicht auf Fakten reagiert, sondern auf Gefühle.

«Stories are for humans like water is for fish.»
– Ralitsa Golemanova

Geschichten verleihen Sachverhalten Bedeutung und Sinn. Gute Geschichten bieten dem Zuschauer Identifikationsmöglichkeiten, wecken Emotionen und lassen ihn mitdenken und mitfühlen. Und Geschichten werden eher weitererzählt und geteilt. Marken und Unternehmen sind voller Geschichten – die Herausforderung liegt darin, diese Geschichten zu erkennen, sie freizulegen und sie so zu erzählen, dass sie nicht nur die Aufmerksamkeit des Zielpublikums erregen, sondern auch den Weg in ihre Herzen findet.

Prof. Dr. Ernst Hafen, ETH Zürich und Präsident des Bio-Technoparks Schlieren-Zürich, über die Zusammenarbeit mit CORPMEDIA.

Visual + Storytelling = Corpmedia

Das visuelle Geschichtenerzählen liegt in unserer DNA. Schon seit über 10 Jahren haben wir uns auf die Inszenierung visueller Inhalte für das Marketing und die Unternehmenskommunikation spezialisiert. Dabei spielen wir die gesamte Klaviatur des Visual Storytelling, von einfachen statischen Visuals über Infografiken und animierten Snack-Contents bis hin zu Reportagen, Erklär- und Imagefilmen. Dabei sind wir in der komfortablen Lage, alle nötigen Skills inhouse zu haben: Erfahrene Storyteller und Konzepter, routinierte Berater, kreative Illustratoren & Motion Designer, erprobte Kameramänner und Video Editoren und natürlich auch ein breites Netzwerk an Spezialisten und Technikern.

Unser Rollenverständnis geht dabei über die reine Umsetzung visueller Formate hinaus. Wir sind gleichzeitig Berater und Sparringspartner unserer Kunden und tragen Sorge, dass unsere Produktionen niemals das eigentliche Kommunikationsziel aus dem Fokus verlieren und stets auf die Strategie unserer Kunden einzahlen. Ebenso erachten wir es als unsere Aufgabe, Trends in der visuellen Kommunikation ständig auf dem Radar zu haben und diese für unsere Kunden herunterzubrechen und entsprechend einzuordnen.